Opfer auf Deutsch angesprochen
15. Juli 2017

Hurghada-Attentäter beruft sich auf Scharia

Ein Mann schwimmt an einen Strand im beliebten ägyptischen Badeort Hurghada und sticht auf Ausländer ein. Zwei deutsche Frauen sterben. Offenbar wollte der Angreifer noch mehr Menschen töten.

Messerattacke in Ägypten
Strand in Hurghada an dem der Attentäter Urlauber mit einem Messer getötet hat. Foto: Benno Schwinghammer
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Hotelanlage in Hurghada
Blick auf die Hotelanlagen in Hurghada, an deren Strand ein Attentäter zwei Deutsche Frauen mit einem Messer attackierte und tötete. Foto: Christina Rizk
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Kairo/Hurghada (dpa) - Der Messerstecher von Hurghada beruft sich einem Medienbericht zufolge auf das islamische Recht der Scharia. Der 28-Jährige Angreifer zweier deutscher Frauen habe dies in den Vernehmungen mit den Ermittlern gesagt.

Das berichtete die private ägyptischen Zeitung «Al-Shorouk» unter Berufung auf informierte Kreise. Der Mann offenbare die Ideologie der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Die Scharia fußt auf dem Koran - militante Islamistengruppen berufen sich bei der Durchsetzung ihrer Terrorregime auf das Regelwerk. Ägyptische Sicherheitskreise hatten am Samstag verlauten lassen, der Täter habe mit dem IS über das Internet in Kontakt gestanden und von dort den Auftrag erhalten, Ausländer anzugreifen.

Weiter berichtete die Zeitung, die als eine der vertrauenswürdigsten in Ägypten gilt, dass der aus dem Norden des Landes stammende Mann gut deutsch spricht und sich vor der Bluttat an einem Hotelstrand Hurghadas mit seinen beiden Opfern unterhalten habe. Danach habe er auf die beiden Frauen aus Niedersachsen eingestochen und sie getötet.

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