24. September 2014

Iran: Zusammenarbeit mit Westen nach Atomeinigung

New York/Teheran (dpa) - Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat eine strategische Zusammenarbeit mit dem Westen im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat an eineEinigung im Atomstreit geknüpft.

Hassan Ruhani
Irans Präsident Hassan Ruhani kann sich strategische Zusammenarbeit mit dem Westen nach einer Atomeinigung vorstellen. Foto: Abedin Taherkenareh
dpa

New York/Teheran (dpa) - Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat eine strategische Zusammenarbeit mit dem Westen im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat an eineEinigung im Atomstreit geknüpft.

Das wäre für beide Seiten von Vorteil, sagte Ruhani nach iranischen Angaben in einem Gespräch mit dem französischen Präsidenten François Hollande am Rande der UN-Vollversammlung in New York. Der Westen solle nicht ignorieren, dass der Iran in der Region über großen Einfluss verfüge, sagte Ruhani nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna vom Mittwoch.

Für beide Seiten wäre es von großem Nutzen, eine neue Vertrauensbasis aufzubauen. «Die Atomverhandlungen in New York sind daher von großer Bedeutung, um dieses Ziel zu erreichen», sagte der iranische Präsident. Der Iran und die fünf UN-Vetomächte sowie Deutschland verhandeln derzeit über Teherans umstrittenes Atomprogramm. Beide Seiten wollen bis zum 24. November zu einer Einigung kommen.

Nachrichtenagentur ISNA, Persisch

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