18. Februar 2015

Bundesamt will Kosovo-Asylanträge schneller bearbeiten

Berlin (dpa) - Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge will ab sofort alle Entscheider in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen auf Asylanträge von Kosovaren konzentrieren.

Flüchtlinge aus dem Kosovo in Bayern
Flüchtlinge aus dem Kosovo auf dem Weg in eine Notunterkunft in einer Turnhalle in Bayern. Foto: Diether Endlicher/Archiv
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Auf diese Weise soll über alle Anträge innerhalb von 14 Tagen nach Eingang entschieden werden. «Wir werden dadurch das klare Zeichen an
die Menschen im Kosovo senden, dass ein Antrag auf Asyl keine
Aussicht auf Erfolg in Deutschland hat, und dass sie den
Versprechungen der Schlepper nicht vertrauen dürfen», sagte der Präsident der Behörde, Manfred Schmidt, der «Rheinischen Post». Er forderte zugleich schnellere Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber: «Die Rückführung müsste konsequenter gehandhabt werden.»

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