20. Februar 2015

Limburger Bistum will skandalträchtigen Bischofssitz öffnen

Limburg (dpa) – Das Bistum Limburg will seinen skandalträchtigen Bischofssitz für Veranstaltungen öffnen und das Gebäude damit «entzaubern». Die durch den inzwischen abberufenen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ausgelöste Krise solle so weiter aufgearbeitet werden.

Badezimmer
Das Badezimmer bietet einiges an Komfort. Foto: Arne Dedert
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Schöne Aussicht
Schöne Aussicht: Blick aus der Privatwohnung des früheren Bischofs Tebartz-van Elst. Foto: Arne Dedert
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Tag der offenen Tür
Journalisten versammeln sich auf dem Vorplatz, um das Bischofshaus in Limburg zu besichtigen. Foto: Arne Dedert
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In Stein gemeißelt
Der Name Tebartz-van Elst ist auf dem Vorplatz des Bischofshauses in einen Stein gemeißelt. Foto: Arne Dedert
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Gemäldegalerie
Gemäldegalerie im Bischofssitz: rechts ein Bild von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, daneben sein Vorgänger, Bischof Franz Kamphaus. Foto: Arne Dedert
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Das sagte Wolfgang Rösch, stellvertretender Leiter der Diözese, vor einer Führung für Medienvertreter durch die Residenz.

Dabei gab es auch erstmals Einblicke in die edel ausgestattete, 280 Quadratmeter große Privatwohnung des Bischofs. Die Residenz stand wegen der Kostenexplosion beim Bau im Mittelpunkt des Skandals um Tebartz-van Elst. 

Geplant ist unter anderem, den Bischofssitz künftig für Seminare, Gremiensitzungen oder Veranstaltungen von kirchlichen Gruppen im Bistum zu Verfügung zu stellen. Auch Ausstellungen oder kulturelle Veranstaltungen soll es geben. Ein neuer Bischof müsse dann entscheiden, wie die Gebäude weitergenutzt würden, erklärte Rösch.

Prüfbericht zu Bischofssitz

Finanzbericht Bistum Limburg

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