11. März 2014

Mehr als 400 000 Pflege-Zusatzversicherungen

Berlin (dpa) - Staatlich geförderte Zusatzversicherungen für den Pflegefall erleben einen großen Zulauf.

Altenpflege
In einem Seniorenzentrum in Frankfurt (Oder) füttert ein Pfleger eine Heimbewohnerin Foto: Patrick Pleul/Symbolbild
dpa

Bis Ende Januar schlossen mehr als 400 000 Bürger den sogenannten «Pflege-Bahr» ab, wie ein Sprecher des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) der Nachrichtenagentur dpa in Berlin sagte.

Benannt wurde die Versicherung nach dem ehemaligen Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), in dessen Amtszeit sie 2013 eingeführt worden war. Nach einer vorhergehenden Abfrage des PKV-Verbands bei den Unternehmen hatte es am 31. Oktober 332 600 Policen gegeben. Die Förderung beträgt fünf Euro pro Monat, wenn der Versicherte mindestens zehn Euro selbst zahlt.

Nach schleppendem Start vor gut einem Jahr wurden laut dem Verband Ende 2013 weit über 1000 solche Versicherungen pro Arbeitstag abgeschlossen. Der Vorsitzende des PKV-Verbands, Uwe Laue, sagte: «Angesichts der stark gestiegenen Nachfrage rechnen wir damit, dass die geförderte Pflegezusatzversicherung in diesem Jahr die stolze Marke von einer Million Verträgen erreichen kann.»

Fragen und Antworten zum Pflege-Bahr

Schwarz-gelbe Pflegereform

Zahlen zur Pflegeversicherung

Prognose Demenzkranke

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige