11. Mai 2013

42 Tote und viele Verletzte bei Anschlag an der türkischen Grenze

Istanbul (dpa) - Nach den blutigen Bombenanschlägen in der türkischen Grenzstadt Reyhanli führen die Spuren nach Angaben aus Ankara zum syrischen Regime. Die Attentäter hätten Kontakte zum syrischen Geheimdienst, zitierten türkische Medien Vizeregierungschef Besir Atalay.

Anschlagsort
Der türkische Außenminister bewertete die Taten als gezielt gegen sein Land gerichtete Provokationen. Foto: Orhan Cicek/Anadolu Agency
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John Kerry
US-Außenminister Kerry hat erstmals von «starken Beweisen» für einen Giftgas-Einsatz in Syrien gesprochen. Er setzt trotzdem auf eine diplomatische Lösung. Foto: Alessandro Di Meo/ Archiv
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Anschlag nahe der türkisch-syrischen Grenze
Mehrere Explosionen haben die türkische Stadt Reyhanli nahe der syrischen Grenze erschüttert. Foto: Cem Genco/Anadolu Agency
dpa

Die Organisation der Täter und ihre Hintermänner seien weitgehend bekannt. Zugleich sei völlig klar, dass syrische Flüchtlinge nicht hinter der Tat steckten. Bei der Explosion zweier Autobomben waren mindestens 42 Menschen ums Leben gekommen. Zudem gab es 140 Verletzte.

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