17. Mai 2012

«Blockupy»-Demo: Polizei räumt Frankfurter Römerberg

Frankfurt/Main (dpa) - Die Polizei hat am Donnerstagabend in Frankfurt den von hunderten «Blockupy»-Aktivisten besetzten Rathausplatz Römerberg weitgehend geräumt. Die Beamten sperrten alle Zugänge zu dem zentralen Platz und entfernte die von den Kapitalismuskritikern errichteten Zelte.

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Polizisten räumen ein auf dem Römerberg in Frankfurt errichtetes Zeltlager der Occupy-Aktivisten. Foto: Boris Roessler
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'Blockupy'-Proteste
"Blockupy"-Zelte auf dem Römerberg in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler
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Hauptbahnhof in Frankfurt
Blockupy-Aktivisten versammelten sich mit Zelten im Gepäck am Frankfurter Hauptbahnhof, um zum Römer zu laufen. Foto: Arne Dedert
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Blockupy
Das Grundgesetz in der Hand: Blockupy-Aktivisten pochen auf ihr Recht auf Versammlungsfreiheit. Foto: Boris Roessler
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Promi
Auch der Liedermacher Konstantin Wecker beteiligt sich an der Blockupy-Demonstration. Foto: Boris Roessler
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Einige Demonstranten zogen zu einer nahen Baustelle und kletterten dort mit ihren Protestschildern auf Container.

Das «Blockupy»-Bündnis hatte in der Finanzmetropole zu mehrtägigen Protesten und Blockaden gegen die Banken und die europäische Sparpolitik aufgerufen. Zwar untersagten Gerichte die Veranstaltungen bis auf eine Großdemonstration am Samstag, doch die Aktivisten wollten sich nicht daran halten. Die rund 5000 eingesetzten Polizisten rechneten am langen Wochenende mit bis zu 2000 gewaltbereiten Autonomen.

Geplante «Blockupy»-Veranstaltungen

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