16. Februar 2013

Flughafen Berlin-Schönefeld nach Unfall stundenlang gesperrt

Schönefeld (dpa) - Die Bruchlandung eines Kleinflugzeugs hat am Freitag zu einer Sperrung des Flughafens Berlin-Schönefeld geführt. Bis zum Nachmittag wurde der Luftverkehr unterbrochen. Hunderte Passagiere drängten sich in der Flughafenhalle und mussten stundenlang auf ihren Abflug warten.

Unfall
Ein kleines Privatflugzeug steht neben der Landebahn auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld. Foto: Patrick Pleul
dpa

Das kleine Flugzeug war am Morgen verunglückt. «Die Maschine geriet bei der Landung nach dem Aufsetzen auf den Seitenstreifen der Start- und Landebahn und blockiert die Landbahn seitdem», sagte ein Flughafensprecher am Mittag. Verletzt wurde niemand.

Der Airport sollten gegen 14.00 Uhr wieder öffnen. Geplante Landungen würden größtenteils zum Flughafen Tegel umgeleitet, sagte der Sprecher. Welche anderen Flughäfen die ankommenden Maschinen außerdem anfliegen, wollte er nicht sagen. Die Stimmung unter den wartenden Passagieren sei trotz des Chaos entspannt, berichtete ein Augenzeuge.

Das verunglückte Flugzeug kam aus der Stadt Kortrijk im Südosten Belgiens. Der einzige Passagier an Bord war mit einer Maschine von Abelag unterwegs, einem belgischen Anbieter für Geschäfts- und Privatflüge. Das etwa zwölf Meter lange Geschäftsflugzeug Embraer Phenom 100 sei gegen 9.10 Uhr von der Landebahn abgekommen, sagte der Flughafensprecher. Die beiden Besatzungsmitglieder und der Passagier hätten das Flugzeug unverletzt verlassen. Die Embraer stand nach dem Vorfall am Rande der Landebahn. Mehrere Fahrzeuge von Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. Ein Sprecher der Bundespolizei sagte, das Kleinflugzeug stehe so ungünstig, dass keine Maschinen hätten starten oder landen können.

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