07. Juni 2012

Gefährlicher Blindgänger in Hamburg entschärft

Hamburg (dpa) - Die Feuerwehr hat in der Nacht in Hamburg einen gefährlichen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. 1500 Anwohner im Umkreis von 300 Metern um den Fundort mussten ihre Wohnungen verlassen. Auch ein Alten- und Pflegeheim wurde evakuiert.

Kampfmittelräumdienst
Fahrzeuge des Kampfmittelräumdienstes stehen an der Fundstelle einer Bombe in Hamburg-Heimfeld. Foto: Malte Christians
dpa

Der Sprengkörper war bei Bauarbeiten im Stadtteil Heimfeld entdeckt und bewegt worden. Darum hielten Experten die Gefahr für besonders groß, dass der chemische Langzeitzünder eine Explosion auslöst.

«Man muss theoretisch damit rechnen, dass diese Bombe jederzeit explodieren könnte», sagte der Sprecher vor der Entschärfung. Die Experten entfernten den Zünder und den Detonator, eine kleine Sprengladung zum Zünden der gesamten 250-Kilo-Bombe. Mit einem Spezialgerät schnitten sie mit einem Wasserstrahl den Zünder aus der Bombe heraus. Gegen 1.00 Uhr konnten die Menschen rund um den Fundort in ihre Wohnungen zurückzukehren.

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