13. Mai 2012

Mehrere Tote bei Hochwasser in Georgien

Tiflis/Duschanbe (dpa) - Bei schweren Überschwemmungen in der Kaukasusrepublik Georgien sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder.

Mit dem Auto geht hier nichts mehr
Mit dem Auto geht hier nichts mehr: Ein Einwohner der Hauptstadt ist aufs Schlauchboot umgestiegen. Foto: Zurab Kurtsikidze
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Fassungslos
Ungläubig betrachtet eine Frau die vom Wasser angerichteten Schäden. Foto: Zurab Kurtsikidze
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Schlamm
Nach dem Abzug des Wassers inspiziert eine Frau die Schäden in ihrem Haus. Foto: Zurab Kurtsikidze
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Zerstörung
Ein von den Wassermassen schwer getroffenes Gebiet im Zentrum von Tiflis. Foto: Zurab Kurtsikidze
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In vielen Wohnungen der Hauptstadt Tiflis sei das Wasser nach starkem Regen in kurzer Zeit auf drei Meter Höhe gestiegen, teilte das Zivilschutzministerium mit. Während Rettungskräfte die meisten Häuser evakuieren konnten, kam für zwei Mädchen sowie zwei Frauen und einen Mann jede Hilfe zu spät. Sieben weitere Menschen wurden bei dem Unwetter am Samstagabend von umstürzenden Bäumen verletzt und in Kliniken gebracht. Zahlreiche Autos wurden demoliert, auch kleinere Brücken zerbrachen.

In der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik Tadschikistan kam bei einem mittelstarken Erdbeben mindestens ein Mann ums Leben. Bei den Erdstößen der Stärke 5,7 wurden im Osten des bitterarmen Landes auch Häuser beschädigt, Nutztiere kamen in den Ställen um, hieß es. Das Epizentrum soll sich rund 150 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Duschanbe befunden haben. Viele Bewohner waren bei den 20 Sekunden langen Erdstößen in der Nacht zu Sonntag panisch ins Freie geflohen.

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