04. März 2013

Neue Runde im Tarifkonflikt der Krankenhaus-Ärzte

Düsseldorf (dpa) - Für die bundesweit gut 50 000 Ärzte an städtischen Kliniken sind am Montag die Tarifverhandlungen in fünfter Runde weitergegangen. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) rief den Marburger Bund kurz zuvor zu Kompromissbereitschaft auf.

Tarifkonflikt
Die Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 50 000 Ärzte an städtischen Kliniken gehen in die vierte Runde. Foto: Daniel Naupold
dpa

Die Ärztegewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Geld und eine Begrenzung der Arbeitszeit. Beide Seiten sagten auf Anfrage, sie rechneten nicht mit einer Einigung am Montag.

Zunächst kamen die Tarifparteien am Vormittag in Düsseldorf zu internen Beratungen zusammen, am Mittag sollte in großer Runde weiterverhandelt werden. Die vierte Runde hatte am Freitag - begleitet von einem Warnstreik - zu keinerlei Annäherung geführt.

Die kommunalen Arbeitgeber bieten zwei Prozent mehr Gehalt rückwirkend zum Januar an und mehr Geld für den Bereitschaftsdienst. Eine VKA-Sprecherin sagte am Montag, die Parteien lägen noch in allen Fragen auseinander. «Wir werden sicher auch den Verhandlungstag morgen brauchen.» Die fünfte Runde ist auf zwei Tage angelegt. Das gesamte Forderungspaket der Gewerkschaft würde den Arbeitgebern zufolge für die Krankenhäuser eine unbezahlbare Kostensteigerung von 13 Prozent bedeuten.

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