08. Mai 2013

UN berichten über Massenvergewaltigung im Kongo

New York (dpa) - Soldaten aus dem zentralafrikanischen Kongo haben einem UN-Bericht zufolge im vergangenen November an zwei Tagen mehr als 130 Frauen und Mädchen vergewaltigt. Einige Opfer seien erst sechs Jahre alt gewesen, heißt es in dem Bericht.

Kongolesischer Soldat
Ein kongolesischer Soldat trinkt am 24. November 2012 selbstgebrannten Schnaps in Minova. Foto: Dai Kurokawa
dpa

Die meisten Taten seien Ende November 2012 in und nahe dem Ort Minova verübt worden, als die Soldaten der kongolesischen Armee vor der vorrückenden Rebellengruppe M23 flüchteten. Die Soldaten, aber auch die Rebellen, hätten zudem weitere Menschenrechtsverletzungen begangen. Die Taten seien «entsetzlich», sagte UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay. «Diejenigen, die dafür verantwortlich sind, sollen wissen, dass sie zur Rechenschaft gezogen werden.»

Mitteilung der UN

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