21. September 2017

Mob attackiert Hilfslieferung - Rohingya in «akuter Not»

Sittwe (dpa) - Ein wütender Mob hat in Myanmars Unruheregion Rakhine eine Hilfslieferung des Roten Kreuzes mit Gewalt zu verhindern versucht. Aus einer Gruppe mehrerer Hundert Randalierer heraus seien Steine und Molotow-Cocktails geworfen und einige Polizisten verletzt worden, teilte die Regierung mit. Die Beamten hätten ein Boot der Organisation mit Hilfsgütern für Binnenvertriebene beschützt. Auch in Bangladesch benötigten Rohinga-Flüchtlinge dringend Hilfe, mahnte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Diese seien in «akuter Not».

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