20. April 2012

Devisen: Euro bleibt im New Yorker Handel über 1,32 US-Dollar - ifo-Index stützt

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> ist am Freitag dank der positiven Geschäftserwartungen deutscher Unternehmen über 1,32 US-Dollar gestiegen. Im New Yorker Handel notierte die europäische Gemeinschaftswährung zuletzt bei 1,3212 Dollar und damit nur knapp unter dem Niveau aus dem späten europäischen Nachmittagsgeschäft. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3192 (Donnerstag: 1,3086) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,7580 (0,7642) Euro gekostet.

In Deutschland hatte der ifo-Geschäftsklimaindex moderat zugelegt, während Experten mit einem Rückgang gerechnet hatten. Damit zeigt sich die größte europäische Volkswirtschaft weiter unbeeindruckt von der Schuldenkrise in der Eurozone. Zudem erhält der Internationale Währungsfonds (IWF) im Kampf gegen die Schuldenkrise mehr Geld. Die führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) verständigten sich am Freitag in Washington darauf, die globale "Feuerkraft" des Weltwährungsfonds um 430 Milliarden US-Dollar aufzustocken. Damit wird das Volumen frei verfügbarer Notkredite der internationalen Finanzfeuerwehr für angeschlagene Länder weltweit mehr als verdoppelt.

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