01. März 2013

Devisen: Euro erholt sich im New Yorker Handel etwas

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat sich am Freitag im New Yorker Handel vom tiefsten Stand seit zwei Monaten etwas erholt. Nachdem die Gemeinschaftswährung im europäischen Handel bis auf 1,2967 US-Dollar abgerutscht war, ging es zuletzt wieder auf 1,3017 Dollar nach oben. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3000 (Donnerstag: 1,3129) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7692 (0,7617) Euro.

Neue Konjunkturdaten brachten die Gemeinschaftswährung kurz vor dem Wochenende unter Druck. Die Inflationsrate ist nach vorläufigen Berechnungen der Statistikbehörde Eurostat im Februar auf 1,8 Prozent gefallen, und damit unter die von der EZB anvisierte Zielmarke von 2 Prozent. Die niedrige Inflation im Euroraum eröffnet der EZB Spielraum für eine weitere Zinssenkung. Für 2013 erwartet die Notenbank laut der jüngsten Projektion einen Anstieg der Verbraucherpreise um 1,8 Prozent. "Sie hält sich damit die Tür für eine Zinssenkung offen", sagte Commerzbank-Experte Christoph Weil.

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