22. Mai 2012

Devisen: Euro unter Druck

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> ist am Dienstag im New Yorker Handel unter Druck geraten. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,2714 Dollar. Im asiatischen Handel war der Euro noch zeitweise über die Marke von 1,28 Dollar gestiegen und auch in Europa bewegte er sich am frühen Nachmittag noch im Plus. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2768 (Montag: 1,2750) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7832 (0,7843) Euro.

Die anhaltende Verunsicherung vor dem EU-Sondergipfel am Mittwoch belastete die europäische Gemeinschaftswährung. "Der Devisenmarkt hat vor dem Euro-Gipfel wieder eine sehr vorsichtige Haltung eingenommen", sagte Antje Praefcke, Devisenexpertin von der Commerzbank. Der Euro habe es daher nicht geschafft, über der Marke von 1,28 Dollar zu bleiben. Von den wenigen Konjunkturdaten seien kaum Impulse ausgegangen. Verstärkt wurde die Verunsicherung noch durch die Herabstufung der Kreditwürdigkeit von Japan durch die Ratingagentur Fitch.

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