20. August 2012

Devisen: Eurokurs legt im New Yorker Handel leicht zu

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs <EURUS.FX1> ist am Montag im New Yorker Handel leicht gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung kletterte zuletzt auf 1,2345 US-Dollar. Zuvor hatten Spekulationen über ein Eingreifen der Europäischen Zentralbank (EZB) in der Euro-Schuldenkrise sowie kritische Kommentare der Bundesbank zu einer Berg- und Talfahrt geführt. Die EZB hatte den Referenzkurs auf 1,2300 (Freitag: 1,2337) Dollar festgesetzt.

Die EZB erwägt laut einem Bericht des Magazins "Der Spiegel", die Renditeaufschläge von Staatsanleihen kriselnder Euroländer zu begrenzen. Die EZB bezeichnete den Bericht als "irreführend". "Aussagen von EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen deuten jedoch darauf hin, dass die Notenbank tatsächlich entschlossen intervenieren wird, um die Angst vor einem Auseinanderbrechen der Eurozone zu vermindern", sagte Ralf Umlauf, Devisenexperte der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

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