25. September 2014

Air France und streikende Piloten auf dem Weg zu einer Lösung

Paris (dpa) – Die französische Fluggesellschaft Air France und ihre seit elf Tagen streikenden Piloten verhandeln über eine Ende des Ausstands.

Streik bei Air France
Air France musste wegen des Pilotenausstands täglich Hunderte Flüge streichen. Foto: Etienne Laurent
dpa

Nachdem Air France angekündigt hatte, Pläne für die umstrittene Ausweitung ihrer Billigflug-Tochter Transavia aufgeben zu wollen, machten die Piloten am Donnerstag einen Gegenvorschlag. Die in der Nacht geführten Verhandlungen sollten wieder aufgenommen werden, kündigten die Gewerkschaften an. Noch gehe der Streik weiter. Dadurch fällt etwa die Hälfte der Air-France-Flüge aus, was die Gesellschaft 10 bis 15 Millionen Euro täglich kostet.

Beide Seiten wollten rasch zu einem Ende kommen, hieß es bei der Gewerkschaft. Die Leitung der Airline prüfe gegenwärtig den Gegenvorschlag der Piloten. Nach ihrem Zugeständnis hatte Air France die Piloten aufgefordert, ihre Aktion umgehend abzubrechen. Mit der Aufgabe der Transavia-Pläne sei jetzt gewährleistet, dass es keine Verlagerungen gebe.

Air France musste wegen des Pilotenausstands täglich Hunderte Flüge streichen. Die Piloten befürchten vor allem ein «Lohndumping» und fordern unter anderem einheitliche Verträge für ihre Berufsgruppe.

Angebot von Air France

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