21. August 2012

Alno-Rettung in trockenen Tüchern

Pfullendorf (dpa) - Das Rettungspaket für den vor der Insolvenz stehenden Küchenbauer Alno ist in trockenen Tüchern. Bis zum Ende der Hauptversammlung seien keine Anfechtungsklagen angekündigt worden - damit sei ein Widerspruch nun nicht mehr möglich.

Alno AG in Pfullendorf
Für ein Rettungspaket für den angeschlagenen Küchenmöbelhersteller Alno müssen nun nur noch die Aktionäre grünes Licht geben. Foto: Patrick Seeger
dpa

Das sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag im oberschwäbischen Pfullendorf. Die Aktionäre hatten zuvor grünes Licht für das dringend benötigte Sanierungskonzept gegeben. Investoren werden nun durch eine massive Kapitalerhöhung mehr als 46 Millionen Euro frisches Geld in das klamme Unternehmen schießen.

Außerdem erlassen Banken Kredite in Höhe von knapp 11 Millionen Euro, und Geschäftspartner lassen Alno mehr Zeit, um Forderungen von bis zu 62 Millionen Euro zu begleichen.

Hauptversammlung

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