24. April 2012

BGH entscheidet über Datenklau beim Online-Banking

Karlsruhe (dpa) - Wie sorgfältig müssen Bankkunden mit ihren Geheimzahlen für das Online-Banking umgehen? Und wer haftet, wenn ein Kunde möglicherweise einer gefälschten Website auf den Leim gegangen ist?

Bundesgerichtshof
Ist ein Bankkunde selbst Schuld, wenn er im Internet auf eine «Phishing-Attacke» hereingefallen ist? Wie entscheidet das BGH in Karlsruhe? Foto: Ronald Wittek/Archiv
dpa

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe setzt sich heute mit einer Klage eines Bankkunden auseinander, von dessen Konto 5000 Euro nach Griechenland überwiesen wurden. Nach seiner Darstellung hatte er insgesamt zehn Transaktionsnummern (TANs) auf einer vermutlich gefälschten Bank-Website eingegeben. Die Bank meint, der Kunde sei selbst schuld, wenn er auf eine derartige Phishing-Attacke hereingefallen sei. Ob der BGH heute eine Entscheidung verkündet, steht noch nicht fest (Az.: XI ZR 96/11).

Pressemitteilung - Vorschau BGH

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