Börse in Frankfurt
07. August 2017

Dax sinkt unter 12 200 Punkte

Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Aktienmarkt hat den Rückwärtsgang eingelegt. Hintergrund war der wiedererstarkte Euro.

Die Gemeinschaftswährung hatte nach unerwartet guten Konjunkturdaten aus der Eurozone die Marke von 1,18 Dollar zurückerobert. Ein stärkerer Euro erschwert die Exporte deutscher Unternehmen.

Der Dax notierte am Nachmittag 0,35 Prozent niedriger bei 12 186,79 Punkten, nachdem er am Vortag noch um 1,35 Prozent gestiegen war. Für den MDax, der die Aktien mittelgroßer deutscher Unternehmen abdeckt, ging es um 0,20 Prozent auf 24 895,45 Punkte abwärts. Der Technologiewerte-Index TecDax büßte 0,07 Prozent auf 2273,20 Zähler ein. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,34 Prozent.

Unter den Einzelwerten profitierten die Aktien von K+S von abermaligen Spekulationen über ein Interesse eines Finanzinvestors und gewannen an der MDax-Spitze 3,3 Prozent. Händler verwiesen auf einen Pressebericht, wonach der aktivistische Hedgefonds Elliott ein Auge auf den Dünger- und Salzkonzern geworfen hat.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,17 Prozent am Vortag auf 0,18 Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,01 Prozent auf 141,48 Punkte. Der Bund-Future gewann zuletzt 0,19 Prozent auf 164,69 Punkte. Für den Euro wurden zuletzt 1,1803 US-Dollar gezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1771 Dollar festgesetzt.

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