19. Februar 2013

Institut: Höhere Strompreise schaden Standort Deutschland

Berlin (dpa) - Weitere kräftige Strompreiserhöhungen könnten nach einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) dem Standort Deutschland schaden.

Strompreise
Strompreiserhöhungen schlagen besonders in Branchen mit hohem Energieverbrauch wie der Chemie- und die Metallindustrie zu Buche. Foto: Oliver Berg
dpa

Steige der Preis um zwei Cent je Kilowattstunde - etwa 20 Prozent - müssten die Industriebetriebe Zusatzkosten von 3,9 Milliarden Euro schultern, was 0,8 Prozent der Bruttowertschöpfung entspreche. Besonders groß wäre in diesem Fall die Zusatzbelastung in Branchen mit hohem Stromverbrauch wie der Chemie- und die Metallindustrie.

Zuletzt zahlten Großabnehmer laut IW 10,4 Cent je Kilowattstunde, energieintensive Betriebe aufgrund von Vergünstigungen etwa 6 Cent. Ob die Preise für Unternehmen wie in der Studie angenommen um 2 Cent steigen, ist nicht absehbar.

IW-Studie

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