22. Juli 2013

McDonald's muss den Gürtel enger schnallen

Oak Brook (dpa) - Die weltgrößte Fast-Food-Kette McDonald's stellt sich auf ein schwieriges Jahr ein. Die wirtschaftlich unsicheren Zeiten beeinträchtigten den Konsum der Verbraucher und die Bereitschaft auswärts essen zu gehen.

McDonalds
«Big Macs» oder «Chicken McNuggets» verkaufen sich nicht mehr von selbst: McDonald's muss um die Kunden kämpfen. Foto: Matthias Schrader/Archiv
dpa

Das sagte Vorstandschef Don Thompson bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das zweite Quartal.

Bereits zu Jahresbeginn hatte die Kette um die Kunden kämpfen müssen. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz nun um vergleichsweise magere 2 Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar an (5,4 Mrd Euro). Der Gewinn legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4 Prozent auf unterm Strich 1,4 Milliarden Dollar zu.

Die zweite Jahreshälfte werde herausfordernd, sagte Thompson. So erwartet er für Juli ein stagnierendes Geschäft. Das ist eine ungewohnte Erfahrung. McDonald's war in der Vergangenheit rasant gewachsen. Entsprechend enttäuscht zeigten sich die Börsianer: Die Aktie fiel bis zum Vormittag in New York um 3 Prozent.

Neben den wirtschaftlichen Unwägbarkeiten muss sich McDonald's auch einem starken Wettbewerb stellen. So hat sich der Rivale Burger King neu aufgestellt, unter anderem indem er zahlreiche selbst betriebene Läden an Partner abgab.

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