24. September 2014

Migranten schaffen etwa 2,2 Millionen Jobs in Deutschland

Berlin (dpa) - Migrantenunternehmen tragen immer mehr zum volkswirtschaftlichen Nutzen in Deutschland bei. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).

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Der volkswirtschaftliche Nutzen von Migrantenunternehmen steigt. Foto: Inga Kjer
dpa

Rund eine dreiviertel Million Selbstständige mit ausländischen Wurzeln schaffen zahlreiche Arbeitsplätze in Deutschland - etwa 2,2 Millionen, so die Schätzung der Studie. Jeder sechste Unternehmer in Deutschland habe mittlerweile ausländische Wurzeln, meist in Polen oder der Türkei.

Die Entwicklung geht laut Studie mit einem steigenden Bildungsniveau der Gründer einher. Der Anteil einfacher Dienstleistungen nehme ab: Jedes vierte Migrantenunternehmen erziele seinen Umsatz inzwischen mit wissensintensiver, akademischer Leistung. Allerdings liegt der Anteil an Migranten, der zum Start auf Finanzierungsschwierigkeiten stößt, laut einem Gutachten der KfW-Bank 2013 mit 25 Prozent höher als beim Gründerdurchschnitt (17 Prozent).

Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der FES

Kleiner Leitfaden für Gründer ausländischer Herkunft des Wirtschaftsministeriums

Bericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB

Mitteilung der KfW-Bank

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