03. Juni 2012

Rösler will von GM Klarheit zur Zukunft von Opel

Berlin (dpa) - Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler will von der Konzernmutter General Motors Klarheit zur Zukunft des angeschlagenen Autobauers Opel haben. «Bislang hat GM nicht mit offenen Karten gespielt», sagte Rösler dem «Spiegel».

Opel
Die Zukunft des Autobauers Opel hält den Stammsitz Rüsselsheim in Atem. Foto. Oliver Berg/archiv
dpa

Der FDP-Chef forderte: «Das unwürdige Schauspiel muss endlich aufhören.» Rösler will auf einer USA-Reise Mitte Juni mit einem GM-Vorstandsmitglied darüber sprechen, was der US-Autokonzern mit seiner deutschen Tochter vorhat. GM hat laut Magazin auf die Terminanfrage des Ministers bislang aber nicht reagiert.

Wie der «Spiegel» weiter schreibt, will GM künftig die Entwicklung neuer Modelle von einem Entwicklungszentrum weltweit führen. Dies könnte das Opel-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim weiter schwächen.

GM will seine verlustreiche Tochter Opel mit einem harten Sparkurs profitabel machen. Dazu gehört ein Umbau der Produktion. Als besonders gefährdet gilt das Bochumer Werk.

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