25. September 2014

Studie: Millionen fürs Alter - Top-Manager fallen weich

Düsseldorf (dpa) - Deutsche Spitzenmanager fallen nach einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung im Alter auf ein weiches Ruhekissen.

Martin Winterkorn
Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, trifft am VW-Stammwerk in Wolfsburg ein. Foto: Holger Hollemann
dpa

Fast 8 Millionen Euro an Ruhestandsbezügen habe ein Dax-Konzern vergangenes Jahr im Schnitt an Ex-Vorstandsmitglieder gezahlt, heißt es in einem Bericht mit dem Titel «Hohe Ausgaben für Manager-Renten», über den am Donnerstag auch das «Handelsblatt» berichtete. Zusätzlich wurden weitere 3,1 Millionen Euro für das künftige Ruhegeld der aktiven Vorstände zurückgestellt.

Mit neu berufenen Vorständen werde oft ein geringeres Leistungsniveau vereinbart als noch bei Altvorständen üblich, erklärte der Autor der Studie, Hans Evers.

Nach Angaben der Zeitung liegt der Chef des Pharmahändlers Stada, Hartmut Retzlaff, mit Ansprüchen von 35 Millionen Euro an der Spitze der Rentenmillionäre. Es folgen Daimler-Chef Dieter Zetsche und Martin Winterkorn, für die 29,9 Millionen beziehungsweise 22,1 Millionen Euro zurückgelegt wurden.

Böckler-Impuls: Hohe Ausgaben für Manager-Renten - Kurzfassung

Studie: Betriebliche Altersversorgung in Vorständen von DAX- und MDAX-Unternehmen

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