10. Mai 2013

Südwest: IG Metall macht vor entscheidenden Verhandlungen Druck

Stuttgart (dpa) - Die IG Metall im Südwesten macht unmittelbar vor der entscheidenden vierten Tarifverhandlung weiter Druck auf die Arbeitgeber.

IG Metall
Seit Ende der Friedenspflicht haben sich im Bezirk Südwest bisher über 136 000 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt. Foto: Sven Hoppe (Archiv)
dpa

Vor der Zusammenkunft am kommenden Montag in Böblingen werden nach Gewerkschaftsangaben vom Freitag mehrere Zehntausend Beschäftigte aus 230 Betrieben in ganz Baden-Württemberg zu Warnstreiks, Kundgebungen und Aktionen aufgerufen.

IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann betonte: «Klar ist, der 13. Mai ist der letzte Verhandlungstermin, der im Südwesten auf der Agenda steht.»

Zwei Tage später ist das oberste Entscheidungsgremium der Gewerkschaft im Land, die Große Tarifkommission, einberufen. «Diese wird dann entweder über ein am 13. oder allerspätestens 14. Mai gefundenes Ergebnis beraten oder die Entscheidung für Urabstimmung und Streik fällen», sagte Hofmann.

Seit Ende der Friedenspflicht haben sich im Bezirk bisher über 136 000 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt. Am Dienstag gehen die Tarifvertragsparteien in München in die dritte Runde. Dieser Bezirk gilt neben Baden-Württemberg als potenzieller Pilotbezirk für einen richtungsweisenden Abschluss.

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