14. März 2014

UBS zahlt fünf Millionen für Ex-Bundesbanker Weber

Zürich (dpa) - Die Schweizer Großbank UBS gibt wieder deutlich mehr an Boni und Gehältern für ihre Spitzenmanager als in den vergangenen Jahren aus.

Schweizer Bank UBS
Laut Mitteilung der UBS war 2012 der Boni-Pool noch stark von den Auswirkungen der Manipulationsaffäre beim Referenzzinssatz Libor belastet. Foto: Martin Gerten
dpa

So wurde das Gesamtsalär für Ex-Bundesbankchef Axel Weber als UBS-Verwaltungsratspräsident von knapp 3,6 Millionen Franken im Jahr 2013 auf 6,1 Millionen Franken gesteigert (5,0 Mio Euro).

Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht der Bank hervor. Weber war im Mai 2012 zum Vorsitzenden des UBS-Aufsichtsgremiums gewählt worden.

Die Gesamtvergütung von Konzernchef Sergio Ermotti ging 2013 um 21 Prozent auf 10,73 Millionen Franken nach oben. Damit ist er aber nicht der Bestverdiener der Bank: Die höchste Summe erhält der Chef der Investmentbank-Sparte, Andrea Orcel. Er kassiert 11,43 Millionen Franken.

Laut Mitteilung der Bank war 2012 der Boni-Pool noch stark von den Auswirkungen der Manipulationsaffäre beim Referenzzinssatz Libor belastet, wofür große Rückstelungen nötig waren.

«Aufgrund der guten Performance haben wir 2013 die Höhe der leistungsabhängigen Zuteilungen der von der Reduktion im vergangenen Jahr am meisten betroffenen Bereiche normalisiert und Lücken zum marktüblichen Vergütungsniveau geschlossen», erklärte UBS.

UBS-Mitteilung

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