12. April 2012

Zusammenspiel von Genen und Lebenswandel kaum erforscht

Wiesbaden (dpa) - Sind es die Gene oder ist es der Lebenswandel? Bei Erkrankungen müsse das Zusammenspiel beider Faktoren intensiver erforscht werde, forderte der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Medizin (DGIM), Professor Joachim Mössner, in Wiesbaden. Die Forschung stecke «noch in den Kinderschuhen».

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Ein Barbesucher genießt in einer Szene-Bar in Frankfurt am Main ein Glas Whisky mit Eis. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archiv
dpa

In Wiesbaden werden zum 118. Internistenkongress vom 14. bis 17. April mehr als 8000 Mediziner und Experten erwartet. Das Leitthema heißt «Krankheit, Gene und Umwelt».

Es sei wichtig, zu verstehen, warum zum Beispiel bei eineiigen Zwillingen mit den gleichen Genen einer erkranke und der andere nicht, sagte Mössner. Daraus könnten Rückschlüsse gezogen werden, welche Umweltfaktoren den Ausbruch von Krankheiten begünstigen. «Bisher können wir nur Allgemeines empfehlen, wie viel Bewegung und eine gesunde Ernährung.»

DGIM

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