Zeitung in der Schule
KREIS LUDWIGSBURG | 12. Juni 2012

Ein Rat für den Notfall: hoppeln wie ein Hase

Strom fließt über Leitungen. Er wird über lange Strecken transportiert und in jedes Haus geleitet.

Der Hase macht’s vor: Immer schön mit allen Füßen auf dem Boden bleiben, dann kann nichts passieren.
Der Hase macht’s vor: Immer schön mit allen Füßen auf dem Boden bleiben, dann kann nichts passieren.
Archivfoto: dpa

Unerwünschter Strom, wie zum Beispiel bei einem Blitzeinschlag, wird über eine Leitung in den Boden umgeleitet, damit er keinen Schaden anrichten kann.

Und obwohl auch unser Körper mit kleinen Elektroimpulsen bei jedem Herzschlag arbeitet, ist jede Berührung mit Strom, ob er aus der Steckdose mit 230 Volt oder gar von einem Hochspannungsmast mit 380 Kilovolt kommt, lebensgefährlich.

Strom fügt unserem Herzkreislaufsystem einen immensen Schaden zu und bringt das Herz aus dem Rhythmus. Deshalb sollte man direkten Kontakt mit Strom immer vermeiden. Bleibt die Frage, warum den Vögeln, die auf den Hochspannungsleitungen sitzen, nichts passiert? Solange sie keine Verbindung zum Boden bzw. zur Erde haben, fließt der Strom nicht über ihren Körper in den Boden ab. Nur wenn der Strom über den Körper in den Boden geleitet wird, ist es gefährlich. Und ist der Boden selbst einmal etwa durch eine herunterhängende Hochspannungsleitung unter Strom, so rät Herr Kleinknecht: „Hoppeln wie ein Hase, mindestens 30 Meter weg von der Stelle!“

Das hat einen einfachen Grund. Berührt man den Boden immer gleichzeitig mit beiden Füßen, kann der Strom nicht durch den Körper hindurch fließen. Bei einem normalen Schritt würde der Strom durch ein Bein in den Körper hinein und über das andere wieder in den Boden abfließen.

Kerim, Gamzegül, Gözde, Vitali

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