Zeitung in der Schule
KREIS LUDWIGSBURG | 30. April 2012

Förster sitzen auch oft am Schreibtisch

Ist der Förster der Chef im Wald? Diese Frage können wir leider nicht endgültig beantworten, aber wir können über die vielfältigen Aufgaben des Försters berichten.

Was der Förster alles zu tun hat, ist so vielfältig, dass es schwer fällt, alles aufzuzählen. Er organisiert und lenkt alle Waldarbeiten – von der Pflanzung bis zur Rohdung eines Baumes.

Der Förster muss die Luftreinhaltung, die Sauerstoffproduktion und die Trinkwassererhaltung im Wald überprüfen. Er sorgt außerdem dafür, dass nicht mehr Holz als abgesprochen entnommen wird.

Manchmal muss der Förster auch Wild jagen, wenn dessen Anzahl überhand nimmt oder wenn einzelne Tiere krank geworden sind. Er berät auch Privatpersonen, die Wald besitzen.

Ein Förster braucht auf jeden Fall passende Kleidung. Und zwar nach dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Optimal ist es, wenn er ein Handy oder gar ein Laptop dabei hat. Damit lässt sich vieles gleich direkt im Wald regeln, was ansonsten Zeit am Schreibtisch kosten würde. Für die Jagd braucht der Förster natürlich ein Fernglas und ein Gewehr.

Etwa die Hälfte der Arbeit eines Försters findet im Büro am Schreibtisch statt. Denn es fällt sehr viel mehr Verwaltungsarbeit an, als man sich vorstellt.

Ein Förster eines staatlichen Forstamtes hat seine Kollegen im Forstamtsbüro. Er hat einen Forstamtsleiter als Chef und normalerweise mehrere Waldfacharbeiter, die die anfallenden Arbeiten im Wald ausführen. Mittlerweile setzt der Förster regelmäßig Mitarbeiter privater Forstunternehmen im Wald ein.

Für den Beruf des Försters benötigt man ein Studium im Fach Forstwirtschaft. Die Voraussetzung für dieses Studium ist das Abitur oder die Fachhochschulreife.

Pablo, Florian, Isabella und Fabian M.

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