Zeitung in der Schule
KREIS LUDWIGSBURG | 19. April 2012

Interviews mit Spielern und Trainer

Wir waren sehr aufgeregt, denn das ist schon etwas Besonderes, den Kapitän einer Bundesligamannschaft auszufragen. Doch Jerry Green ermutigte uns und gab uns lächelnd seine Antworten. Er spielte bereits vor Jahren für Ludwigsburg und kam 2011 zurück, was alle Fans begeisterte. „Es ist eine Gabe, die mir Gott gegeben hat“, antwortete er auf die Frage, warum er Basketball spielt. Erschöpft und traurig ist er, wenn er mit seiner Mannschaft verloren hat. Zufrieden und froh, wenn das Team gewinnen konnte. Seine Freiwürfe trifft er häufig. Derzeit spielt er nicht, da er lange Zeit verletzt war.

Lara und Klara

Ab welcher Größe darf man im Basketball-Team mitspielen? Jeff Greer antwortete, dass es egal sei, wie groß man ist. Hauptsache man spiele engagiert. Bereits seit seinem fünften Lebensjahr trainiert er schon. Er mag alle seine Mitspieler im Team und so spielt er auch gerne mit ihnen in seiner Freizeit Gesellschafts- und Videospiele. Die Mannschaft trainiert in der Regel sechs Tage in der Woche. Vor einem Spiel ist Greer immer ein bisschen aufgeregt. Er mag besonders Gemüse und Milch, ist am 30. 11. 1979 geboren, 1,96 Meter groß und wiegt 86 Kilogramm.

Anastassija und Ronja

Uns hat überrascht, dass David McCray perfekt deutsch spricht. Sein Vater ist Amerikaner, aufgewachsen ist er aber in Deutschland. Er erzählte uns, dass er zuerst Fußball gespielt hat, dann aber mit zwölf Jahren am Basketball mehr Interesse gehabt hätte. McCray macht es sehr viel Spaß für Ludwigsburg zu spielen bedauert aber mit dem Verein noch nicht die Deutsche Meisterschaft gewonnen zu haben. Er trainiert fast täglich, um gut spielen zu können. Dennoch ist er vor den Spielen immer ein wenig nervös. Ist er mit der Teamleistung zufrieden? „Jain“ war die Antwort, aber natürlich werde Ludwigsburg nicht absteigen.

Denise und Xenia

Matt Howard und Ermin Jazvin sind einfach cool. „Was finden Sie am Basketball so toll?“, wollten wir wissen. Ermin sagte, dass es ihm viel Spaß mache, gegen andere gute Spieler anzutreten. Wir fragten Matt Howard, wie er sich fühlt, wenn er nicht in den Korb trifft. „Man ärgert sich natürlich, aber du musst versuchen nicht mehr daran zu denken, weiter zu spielen und mutig zu werfen“, war seine Antwort. Howard ist erst seit fünf Spielen dabei, dagegen spielte Jazvin bereits von 2004 bis 2006 für Ludwigsburg. Basketballer haben nicht viel Zeit. Sie spielen und essen und spielen und schlafen – und dann geht das Ganze wieder von vorne los. In der wenigen Freizeit unternehmen die beiden viel mit ihrer Familie und mit Freunden. Und spielen in ihrer Freizeit . . . was wohl? Basketball!

Caroline, Milena und Sarah

Wir fragten Anthony Fisher, was ihm am Basketball so viel Spaß macht. „Weil das Spiel toll ist und es ein guter Wettkampf ist“, erklärte er und sagte, dass es sich cool anfühlt, wenn man trifft und man spürt, dass man noch mehrere Körbe machen kann. Wenn man gefoult wird, ist die Gefahr da, dass man sich verletzt, das war bei Anthony Fisher auch schon der Fall. Er kann besonders gut hochspringen. Das ist nicht etwa auf eine besondere Schuhmarke zurückzuführen, sondern auf das Training.

Luis, Jeremy, Philipp und Sebastian

Wir durften Kurt Looby und Jonathan Maier befragen. Sie üben fast täglich, trainieren besonders Werfen und Taktik, Spielzüge und Zuspiel, Sprungtraining mit dem Sprungseil. Auch Krafttraining gehört dazu. Uns interessierte, warum Englisch gesprochen wird und erfuhren, dass man eine einheitliche Sprache braucht, weil in jedem Team ganz unterschiedliche Nationalitäten zusammen spielen. In Ludwigsburg sind Basketballer aus drei Nationen.

Felix , Muhammet und Tobias

Vor dem Interview waren wir ganz schön aufgeregt. Aber um so glücklicher waren wir dann, als Trainer Steven Key uns auf Deutsch antwortete. Er ist im Verein seit 2011 und seit Dezember als Head Coach tätig. Er mag seine Mannschaft und jeder Spieler ist sein Lieblingsspieler. „Natürlich werden wir den Abstieg verhindern“, zeigte er sich zuversichtlich. Nach einer Niederlage fühlt sich Steven Key immer traurig und niedergeschlagen. Aber er glaubt ganz fest an seine Mannschaft und die Stärke des Teams. Sein größter Fan ist übrigens die Familie.

Lion, Marc und Samuel

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