Zeitung in der Schule
KREIS LUDWIGSBURG | 01. März 2012

Soziales Netzwerk birgt auch Gefahren

Wenn man verschiedene Gruppen befragt, ist eines sicher: Jeder hat seine eigene Einstellung zu Facebook, doch in manchen Bereichen sind diese gar nicht so unterschiedlich. Wir haben mit Schülern, Lehrern und Eltern gesprochen.

Der Hauptgrund aller Befragten, warum sie Facebook nutzen, ist derselbe. Sie wollen einfach in Kontakt mit ihren Freunden und ihrer Familie bleiben.
Doch ganz ersetzt hat das soziale Netzwerk andere Kommunikationswege wie das Telefon, E-Mail oder Handy noch nicht.
Eine Schülerin etwa nutzt Facebook nur dann zum Verabreden, wenn ihre Freunde nicht anders zu erreichen sind. Es kommt schon mal vor, dass man über den Facebook-Chat eher zu erreichen ist, als auf dem Handy.
Alle sind sich einig, dass Facebook gerade für Jugendliche gefährlich werden kann. Zum einen gehen manche verantwortungslos mit der Freigabe ihrer Bilder um und zum anderen steigt die Gefahr, dass sie sich unbewusst mit älteren Mitmenschen, die vortäuschen jemand Anderes zu sein, einlassen.
Alle sind sich auch einig, dass Lehrer und Schüler nicht auf Facebook miteinander „befreundet“ sein sollten, da man Berufliches und Privates stets trennen sollte.
Eltern und ihre Kinder sollten dagegen durchaus „befreundet“ sein, damit man Gefahren rechtzeitig erkennen kann, meint eine unserer Lehrerinnen.
Schüler neigen eher dazu, von Facebook abhängig zu werden, als Lehrer oder Eltern. Sie haben allerdings die gleiche Meinung, dass sie die soziale Internetplattform nicht vermissen und auch nichts verpassen würden, wenn sie gerade nicht online sind.

Emmanuel Kronenwett und Louis Seifert
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