Zeitung in der Schule
KREIS LUDWIGSBURG | 24. Juli 2012

Unsichtbar und schlecht zu lagern

Strom muss immer dann erzeugt werden, wenn er gerade benötigt wird

Elektrischer Strom kommt aus Kraftwerken. Es gibt Windkraftwerke, Wasserkraftwerke, Kohlekraftwerke, Ölkraftwerke, Sonnenkraftwerke und Kernkraftwerke. Die Süwag betreibt 16 Wasserkraftwerke. Diese decken nur ein Prozent des Strombedarfs ab. Wird Strom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft gewonnen, spricht man von regenerativen (erneuerbaren) Energien. Das heißt, Sonnen-, Wind- und Wasserkraft gehen nie aus. Das ist bei anderen Stromquellen nicht so.

Strom ist unsichtbar, wird aber umgewandelt, in Licht oder Bewegung etwa. Da Strom noch nicht in großen Mengen gelagert werden kann, muss er immer dann erzeugt werden, wenn er benötigt wird.

Wenn Strom ein Kraftwerk verlässt, fließt er mit 380 000 Volt über Höchstspannungsleitungen ab. Die hohe Spannung ist notwendig, da so am wenigsten Strom verloren geht.

Bis der Strom dann aber bei uns zu Hause mit 230 Volt aus der Steckdose kommt, passiert folgendes: Der Strom fließt über Höchstspannungsleitungen mit 380 000 Volt in ein erstes Umspannwerk.

Dort wird die Spannung auf 110 000 Volt verkleinert und fließt in Hochspannungs-Freileitungen weiter zum nächsten Umspannwerk. Dort wird die Spannung auf 20 000 Volt reduziert und der Strom fließt in Mittelspannungskabeln in die sogenannten Ortsnetzstationen.

Von dort aus wird der Strom dann in unsere Häuser und Wohnungen verteilt.

Rainer, Steffen, Serkan

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