Zeitung in der Schule
Beilstein
Ludwigsburg | 11. August 2015

Ein Blick in die Vergangenheit

Klavier und Flügel, wie wir sie heute kennen, gehen auf den italienischen Instrumentenbauer Bartolomeo Christofori zurück. Sie entwickelten sich aus den drei Instrumenten Clavichord, Cembalo und Hackbrett. Das Clavichord war zu leise, man konnte es nicht in großen Hallen hören. Das Cembalo war zwar lauter, man konnte aber immer nur die gleiche Lautstärke spielen. Das Hackbrett hatte keine Saiten, es wurde aber mit Hämmerchen geschlagen und so konnten verschiedene Lautstärken gespielt werden.

1709 erfand Cristofori in Florenz das erste Hammerklavier mit dem Namen Clavicembalocolpiano forte, Abkürzung Pianoforte. Neu war hauptsächlich, dass sich die Lautstärke durch Kraftaufwand stufenlos von leise (italienisch: piano) bis laut (italienisch: forte) verändern ließ. Daher auch der Name „Pianoforte“.

Lisanne, Philipp, Saskia,

Simon

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