Basketball
Ludwigsburg | 25. September 2017

Riesen erkämpfen sich Vorsprung

Die MHP-Riesen bleiben auf Champions-League-Kurs. Im Hinspiel der 2. Qualifikationsrunde besiegten die Ludwigsburger Basketballer U-BT Cluj Napoca mit 78:72 Bereits morgen um 18 Uhr kommt es in Rumänien zum Rückspiel.

Purer Kampf: Riese Justin Sears (gelb) und Andrei Calnicenco ringen um den Ball.Foto: Baumann
Purer Kampf: Riese Justin Sears (gelb) und Andrei Calnicenco ringen um den Ball.Foto: Baumann

Ludwigsburg. Viel Zeit zur Regeneration bleibt den MHP-Riesen Ludwigsburg nicht. Nach dem kräftezehrenden 78:72-Sieg in der zweiten Qualifikationsrunde zur Basketball-Champions-League steht bereits am heutigen Montag die nächste Etappe an. Morgens um 6 Uhr ist Treffpunkt für die Reise nach Rumänien. Morgen um 19 Uhr steht dort das Rückspiel gegen U-BT Cluj Napoca an. Gelingt es, den knappen Sechspunkte-Vorsprung zu verteidigen oder auszubauen, steht Ludwigsburg in der dritten und entscheidenden Quali-Runde und trifft dort auf Basic-Fit Brüssel. „Sechs Punkte sind nicht viel, aber wir können deutlich besser spielen“, sagte Trainer John Patrick. Gerade einmal 1057 Zuschauer schauten sich am Abend der Bundestagswahl das rassige Spiel in der MHP-Arena an.

Die Riesen starteten mit Kerron Johnson, David McCray, Thomas Walkup, Adam Waleskowski und Johannes Thiemann. Schnell war klar, dass es keinen Kantersieg wie am Donnerstag beim 102:59 gegen Sarajevo geben würde. Ludwigsburg ging zwar zunächst durch Thiemann, einen Zwei- und Dreipunkteerfolg durch David McCray und einen weiteren Thiemann-Treffer mit 9:1 in Führung, doch die Rumänen ließen sich nicht beeindrucken. Die Gäste hielten dagegen und wirkten in manchen Situationen frischer als die Gelb-Schwarzen. Für Ludwigsburg war es das dritte Spiel innerhalb von sieben Tagen. Zwei Minuten vor Viertelende fiel zum ersten Mal der Ausgleich zum 18:18. Eine knappe 22:20-Führung nahmen die Ludwigsburger in den zweiten Durchgang.

Die Partie blieb intensiv. Den Dreier von McCray konterte Nador Kuti zum 30:26. Dennoch erarbeiteten die Riesen sich bis zur Halbzeit eine 42:34-Führung.

Selbes Bild in der zweiten Spielhälfte: Ludwigsburg erkämpfte sich einen Vorsprung, Cluj Napoca spielte sich heran, besonders der starke Lasan Kromah (20 Punkte) fiel dabei auf. Doch die Riesen schafften es jedes Mal rechtzeitig, die Aufholbemühungen der Rumänen zu stoppen. Beim Stand von 62:55 ging es in den Schlussdurchgang. Auch hier behielten die Schwaben die Nerven.

Marco Jaisle
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