Eishockey
Bietigheim-Bissingen | 23. Februar 2018

Die Steelers brennen auf Wiedergutmachung

Die Bietigheim Steelers treffen heute auswärts auf die Eispiraten Crimmitschau und am Sonntag daheim auf die Dresdner Eislöwen. Nach der herben Klatsche letzte Woche, hat der Spitzenreiter einiges gutzumachen.

Max Lukes (links), hier im Heimspiel gegen Crimmitschau, kehrt heute aufs Eis zurück.Foto: bm
Max Lukes (links), hier im Heimspiel gegen Crimmitschau, kehrt heute aufs Eis zurück.Foto: bm

0:7 – mit diesem Ergebnis ließ sich der SC Bietigheim-Bissingen am vergangenen Wochenende in der Deutschen Eishockeyliga 2 vom ESV Kaufbeuren in eigener Halle abfertigen. Nun ist am „sächsischen Wochenende“ Wiedergutmachung angesagt: Heute Abend treten die Steelers bei den Eispiraten Crimmitschau (20 Uhr) an, am Sonntag kommen die Dresdner Eislöwen in die Ege Trans-Arena (17 Uhr).

Volker Schoch, der Geschäftsführer der Bietigheimer, warnte die beiden Gegner vor einer Trotzreaktion des Tabellenführers. „Jeder, der zum Eishockey kommt, darf mit einer Reaktion der Steelers rechnen“, kündigte Schoch an. Das 0:7 gegen Kaufbeuren kam, so Schoch, womöglich zum richtigen Zeitpunkt. „Das war vielleicht der Hallo-Wach-Effekt.“ Nur noch vier Punkte haben die Steelers bei noch vier ausstehenden Spielen Vorsprung auf den Tabellenzweiten, den SC Riessersee. „In dieser Liga kann vieles passieren. Unser Ziel ist es, da zu bleiben, wo wir sind“, gibt Schoch die Marschroute vor. „Ob es letztlich ein Punkt oder ein Tor Unterschied ist, ist egal. Man kämpft nicht die ganze Hauptrunde, um am Ende eingeholt zu werden“, so Schoch weiter.

Bei einem idealen Ausgang am Wochenende könnte sogar schon Platz eins sicher sein – sofern die Steelers mindestens drei Punkte auf Verfolger Riessersee gutmachen. Sollte dies nicht der Fall sein, erwartet die Bietigheimer am Freitag in einer Woche das vorgezogene Endspiel um den Platz an der Sonne, wenn das Team aus Garmisch-Partenkirchen in die Ege Trans-Arena kommt.

Nun gilt es aber zunächst, gegen beide Sachsen zu bestehen – was auch angesichts der Personaldecke schwer genug werden könnte. Nur Max Lukes wird voraussichtlich zurückkehren. Das bedeutet, dass Max Prommersberger, Norman Hauner, Freddy Cabana und Bastian Steingroß im Team von Trainer Kevin Gaudet weiter fehlen werden.

Philipp Böhl
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