eishockey
Ludwigsburg | 14. Juni 2017

Schoch: Aus unserer Sicht ist alles korrekt abgelaufen

Drei Neuzugänge und zehn Weiterverpflichtungen – das ist der aktuelle Stand der Kaderplanung beim Eishockey-Zweitligisten SC Bietigheim-Bissingen. Geschäftsführer Volker Schoch verspricht weitere neue Namen und äußert sich zur Schiedsgerichtsverhandlung in Sachen Auf- und Abstieg.

Treibt die Kaderplanung voran: Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch.Foto: Baumann
Treibt die Kaderplanung voran: Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch.Foto: Baumann

Mit Torhüter Ilya Sharipov (SC Riessersee) und den Stürmern Norman Hauner (Ravensburg Towerstars) und Alexander Preibisch (Düsseldorfer EG) haben sich die Steelers noch junge und entwicklungsfähige Spieler geangelt. „Es sind noch weitere Neuzugänge im Anflug,“ teilte Schoch gestern auf Anfrage mit. Bis Ende des Monats will der Vizemeister seinen Kader für die neue Saison komplett haben. Schoch: „Dann soll eine schlagkräftige Mannschaft stehen, mit dem Ziel der direkten Play-off-Qualifikation.“

Die Gespräche laufen, natürlich auch noch mit Spielern, die in der abgelaufenen Runde das Steelers-Trikot getragen haben. Zehn Weiterverpflichtungen sind bereits unter Dach und Fach, weitere sollen folgen. „Das Schöne ist ja, dass keiner aus Bietigheim weg will. Aber wir werden sicher nicht alle behalten.“ David Wrigley, der zuletzt nicht immer zu überzeugen wusste, könnte ein Wackelkandidat sein. Ob Leistungsträger wie Kapitän Adam Borzecki, Dominic Auger oder Justin Kelly im Ellental bleiben, wird sich wohl in den nächsten Tagen und Wochen klären.

Sehr erfreut zeigte sich Schoch über den Dauerkartenverkauf: „Bislang sind wir schon 770 Tickets losgeworden, ohne VIP-Karten. Das ist eine Topzahl.“

Ein eher unerfreuliches Thema bleibt der immer noch nicht geregelte Auf- und Abstieg zwischen DEL und DEL 2. Mittlerweile prüft das Deutsche Sportschiedsgericht in Köln, ob die von sechs DEL-2-Clubs abgegebenen Unterlagen zur Wiedereinführung des Auf- und Abstiegs nach der Saison 2018/19 den Anforderungen entsprechen oder nicht.

Die DEL hatte Zweifel angemeldet. Zu hören war, dass angeblich ein Teil der Bürgschaft eines Clubs beanstandet wurde. Es gehe um 101 000 Euro der Gesamtsumme (knapp fünf Millionen Euro). In diesem Zusammenhang wurden die Bietigheim Steelers genannt. „Es ist viel dummes Zeug geschrieben worden“, wehrt sich Schoch. „Aus unserer Sicht ist alles korrekt und fristgerecht abgelaufen.“ Wann es zu einem Urteil des Schiedsgerichts kommt, ist derzeit nicht absehbar.

von karl-heinz ullrich
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