eishockey
Ludwigsburg | 12. Januar 2017

Schoch fordert Schulterschluss

Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen lässt beim Thema Aufstieg nicht locker und nimmt einen neuen Anlauf.

Bleibt zuversichtlich: Geschäftsführer Volker Schoch will mit den Steelers in die DEL. Foto: Baumann
Bleibt zuversichtlich: Geschäftsführer Volker Schoch will mit den Steelers in die DEL. Foto: Baumann

Die Steelers werden wohl auch in diesem Jahr bis Ende März die Bedingungen für eine Verzahnung mit der Deutschen Eishockey-Liga in der Saison 2018/19 erfüllen und die erforderliche Bank-Bürgschaft von 800 000 Euro hinterlegen.

Bei einem Termin am Dienstagabend informierte Geschäftsführer Volker Schoch mehrere der rund 150 Sponsoren der Steelers und setzt nun auf entsprechende Signale, um das Vorhaben zu stemmen. Schoch: „Wir wollen den sportlichen Aufstieg. Es müssen sich alle beteiligen: Verein, Sponsoren, Fans und die Kommune. Ich bin absolut zuversichtlich, dass wir das auch hinbekommen.“

Deutliche Etaterhöhung notwendig

Bis Ende März müssen mindestens sechs Eishockey-Zweitligisten die Bedingungen der DEL (unter anderem die Bank-Bürgschaft und das Erreichen eines 6000-Punkte-Planes für das Stadion) erfüllen. Daran haperte es teilweise im vergangenen Jahr, weshalb die geplante Verzahnung der beiden höchsten deutschen Eishockey-Ligen um ein Jahr verschoben wurde. Die DEL ließ die Unterlagen von Juristen prüfen und sah die Voraussetzungen aus mehreren Gründen als nicht erfüllt an.

Falls es 2019 mit dem Sprung in die Eliteliga klappen sollte, käme auf die Steelers eine deutliche Etaterhöhung zu, die Schoch auf „1,3 bis 1,5 Millionen Euro“ beziffert. Der Etat für die laufende Saison wird beim Tabellenführer auf etwa 3,2 Millionen Euro geschätzt.

Auch für den Fall eines möglichen Quereinstiegs in die DEL will Bietigheim gewappnet sein – so wie es vor dieser Saison Bremerhaven nach dem Aus der Hamburg Freezers gelang. Für eine entsprechende Bewerbung und Prüfung müssten bis zum 15. Februar 100 000 Euro hinterlegt werden.

von karl-heinz ullrich
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