deutsche eishockey-liga 2
Bietigheim-Bissingen | 18. Dezember 2017

Steelers-Festung bröckelt nicht

Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen bastelt weiter an einer beeindruckenden Serie: Mit dem 4:2-Sieg gegen die Kassel Huskies entschieden die Steelers gestern auch das 13. Saisonheimspiel für sich.

Kampfstark: Freddy Cabana (rechts) im Duell mit Kassels Adriano Carciola.Foto: Baumann
Kampfstark: Freddy Cabana (rechts) im Duell mit Kassels Adriano Carciola.Foto: Baumann

Zugleich hielt der Tabellenführer mit Kassel auch noch den schärfsten Verfolger auf Distanz, der den Schwaben erst kürzlich eine schmerzhafte 5:2-Niederlage zugefügt hatte. Bereits am morgigen Dienstag kommt es für die Steelers zum nächsten Kräftemessen mit einem Spitzenteam der DEL 2 – um 19.30 Uhr wartet Meister Löwen Frankfurt auf Bietigheim.

Gestern hatte die Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet aber zunächst einige Mühe mit den Huskies. Ohne die verletzten Stürmer Justin Kelly und Norman Hauner gerieten die Gastgeber in der 6. Minute in Rückstand. Stefan Della Rovere behielt in einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor von Sinisa Martinovic den Durchblick und stocherte den Puck über die Torlinie.

McNeelys Konter in Unterzahl

Bietigheim ließ im ersten Drittel mehrere Überzahlchancen ungenutzt und scheiterte dabei immer wieder an Huskies-Keeper Markus Keller. Der erlösende Ausgleichstreffer ließ bis zur 36. Minute auf sich warten. Dann war Verteidiger Bastian Steingroß mit einem Schlenzer von der blauen Linie erfolgreich, als Keller die Sicht versperrt war.

Die 2498 Zuschauer in der Ege Trans-Arena waren endgültig aus dem Häuschen, als Tyler McNeely sechs Minuten einen Konter in Unterzahl zur erstmaligen Führung abschloss. Der auf der Strafbank sitzenden Matt McKnight jubelte erleichtert mit.

Kassel fand jedoch noch einmal zurück ins Spiel. Knapp zwei Minuten waren im dritten Drittel gespielt, als Alex Lambacher zum 2:2 traf. Doch die Steelers schüttelten sich nur kurz und schlugen in der 44. Minute zurück. McNeely, der inzwischen heiß gelaufen war, zog ab und überraschte Keller zum 3:2. Es blieb allerdings spannend bis zum Schluss. Erst in der letzten Sekunde des Spiels sorgte Alexander Preibisch mit einem Empty-Net-Goal für Klarheit.

von karl-heinz ullrich
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