Eishockey
Bietigheim-Bissingen | 03. Januar 2018

Steelers-Gegner sorgt in der Liga für Furore

Gleich auf Herz und Nieren geprüft wird Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen beim Start ins neue Jahr.

Innerhalb von fünf Tagen stehen zwei Heimspiele und das Derby in Heilbronn auf dem Programm.

Die vermutlich schwierigste Aufgabe wartet heute Abend auf den Tabellenführer, der sechs Punkte vor den Löwen aus Frankfurt liegt. Denn mit dem SC Riessersee kommt das Überraschungsteam der DEL 2 in die Ege Trans-Arena.

Die Garmisch-Partenkirchener steuern als Tabellendritter nicht nur klar auf Play-off-Kurs, sondern müssen inzwischen auch als Titelkandidat gehandelt werden.

Am vergangenen Spieltag sorgte Riessersee einmal mehr für ein starkes Comeback, denn beim 4:3-Erfolg gegen Crimmitschau – es war der achte Sieg in Folge – lag die Mannschaft von Trainer Toni Söderholm sieben Minuten vor Spielende noch mit 1:3 in Rückstand, ehe Richie Mueller und Matthias Beck noch den Ausgleich erzielten. Mueller sorgte mit seinem dritten Treffer 26 Sekunden vor Schluss für den 4:3-Siegtreffer.

Die Steelers, die zuletzt in den Heimspielen Probleme hatten und gegen Freiburg und Ravensburg Führungen verspielten, benötigen heute sicher eine ähnlich starke Torhüterleistung wie zuletzt die von Sinisa Martinovic beim 4:2-Erfolg bei den Lausitzer Füchsen. „Es war ein Kampf von Anfang bis Ende“, merkte Steelers-Coach Kevin Gaudet an, dessen Team in Weißwasser immer zum richtigen Zeitpunkt die Nadelstiche setzte.

Nach dem heutigen Hit gegen Riessersee gastiert am Freitag Liga-Schlusslicht Bad Tölz im Ellental, bevor es am Sonntag zu den wiedererstarkten Heilbronner Falken geht, die sich nach dem 2:0-Heimsieg gegen Kassel auf Platz neun vorgeschoben haben.

32. Spieltag

Mittwoch, 19.30 Uhr: Bietigheim Steelers – SC Riessersee, Dresdner Eislöwen – Freiburger Wölfe, EC Bad Tölz – ESV Kaufbeuren, Lausitzer Füchse – EC Bad Nauheim. –20 Uhr: Bayreuth Tigers – Eispiraten Crimmitschau, Ravensburg Towerstars – Kassel Huskies, Heilbronner Falken – Löwen Frankfurt.

von karl-heinz ullrich
Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige