deutsche eishockey-liga 2
Ludwigsburg | 02. Februar 2018

Steelers-Sonderzug rollt nach Freiburg

Die Play-offs rücken näher und Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen muss derzeit hart um die beste Ausgangslage für die heiße Saisonphase kämpfen.

Muss eine Sperre absitzen: Steelers-Stürmer Norman Hauner.Foto: Baumann
Muss eine Sperre absitzen: Steelers-Stürmer Norman Hauner.Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Erstmals in dieser Spielzeit haben die erfolgsverwöhnten Steelers drei Niederlagen in Folge kassiert und als Tabellenführer nur noch vier Punkte Vorsprung auf Verfolger SC Riessersee.

In den beiden Topspielen der DEL 2 am vergangenen Wochenende hatte der Vizemeister zweimal knapp das Nachsehen. Am Freitag in Garmisch-Partenkirchen gab das Team von Trainer Kevin Gaudet beim SC Riessersee eine 2:0-Führung aus der Hand und unterlag mit 2:3 nach Verlängerung. Zwei Tage später bei der Final-Neuauflage zog Bietigheim auf eigenem Eis gegen die Löwen Frankfurt mit 3:4 nach Penaltyschießen den kürzeren.

„Wir hatten in den vergangenen drei Spielen immer genügend Torchancen, aber wir haben einfach nicht den Weg gefunden, um zu gewinnen,“ merkte Gaudet an, der zudem Frankfurts neuen Keeper Antti Karjalainen als entscheidenden Faktor ausgemacht hatte: „Es war sein Tag, er hat den Unterschied ausgemacht.“

Heute Abend (19.30 Uhr, Ege Trans-Arena) bekommen es die Steelers mit den Roten Teufeln aus Bad Nauheim zu tun, die am Sonntag im Kampf um die Play-off-Qualifikation einen eminent wichtigen 2:1-Erfolg in Heilbronn feierten.

Auf starke Rückendeckung der eigenen Fans darf der Spitzenreiter am Sonntag um 15 Uhr beim Gastspiel in Freiburg bauen. Ein voll besetzter Sonderzug mit 550 Steelers-Anhängern rollt dann ins Breisgau, wo die Schwaben noch etwas gutzumachen haben. Denn der Tabellenzwölfte brachte Bietigheim in den beiden letzten Saisonduellen jeweils eine Niederlage bei.

Verzichten müssen die Steelers in beiden Spielen auf Stürmer Norman Hauner, der sich in der Partie gegen Frankfurt eine Spieldauerdisziplinarstrafe eingehandelt hatte und von der Liga für zwei Spiele gesperrt wurde.

von karl-heinz ullrich
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