Fußball-Verbandsliga
Remseck/Löchgau | 07. September 2018

Aufsteiger peilt nächsten Sieg an

Vor Heimspielen stehen morgen um 15.30 Uhr parallel beide Kreisvertreter in der Fußball-Verbandsliga: Der noch ungeschlagene VfB Neckarrems erwartet den FC 07 Albstadt, Aufsteiger FV Löchgau peilt gegen die TSG Tübingen seinen zweiten Saisonsieg an.

Hofft auf den nächsten Dreier: Thomas Herbst, Trainer des FV Löchgau. Foto: Baumann
Hofft auf den nächsten Dreier: Thomas Herbst, Trainer des FV Löchgau. Foto: Baumann

„Das hat schon extrem viel Spaß gemacht am letzten Sonntag“, denkt VfB-Trainer Markus Koch noch gerne an den 4:0-Auswärtssieg in Breuningsweiler zurück und fügt an: „So etwas kann man dann auch mal genießen, aber ab Montag muss der Blick nach vorne gehen.“

Vorne, das heißt in diesem Fall FC 07 Albstadt, denn mit dem noch sieglosen Rivalen bekommen es die Remser nun zu tun. „Ein körperbetonter Gegner mit starken Einzelkönnern wie seinem Torjäger Pietro Fiorenza oder Marc Bitzer als Dreh- und Angelpunkt“, weiß Koch den FC 07 aus vielen Duellen der letzten Jahre einzuschätzen, zumal er ihn vor 14 Tagen bei dessen Gastspiel in Löchgau noch einmal persönlich unter die Lupe nahm. Mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette erwartet der VfB-Coach den Widerpart, dem er „viel fußballerische Qualität“ bescheinigt.

Personell hat der VfB, der sich mit einem weiteren Sieg fürs Erste im Vorderfeld der Tabelle festsetzen könnte, keinen Grund zur Klage. Zwar kränkelte Tahir Bahadir unter der Woche leicht, doch sollte er einsatzfähig sein. Zudem kehrt auch Andreas Schwintjes in den Kader zurück. Der Weg in die VfB-Startelf ist jedoch momentan steinig und schwer, denn der Konkurrenzkampf im Team ist groß. „Das Karussell kann und wird sich in den nächsten Wochen auch wieder drehen“, betont der Trainer, der zuletzt mit Lars Ruckh sogar einen der zentralen Köpfe seines Teams draußen ließ. „Ein absoluter Härtefall“ sei dies gewesen, erzählt Koch, freut sich jedoch über den Status quo: „Das haben wir uns doch jahrelang gewünscht, dass andere ihre Chance nutzen.“

Heimrecht gegen die punktgleiche TSG Tübingen hat zeitgleich der FV Löchgau. Glück im Unglück hatte Löchgaus Abwehrchef Simon Herbst, dessen Verletzungen, die er sich beim 0:1 in der Vorwoche in Heiningen beim Zusammenprall mit Torwart Markus Brasch zuzog, sich als nicht so gravierend wie zunächst befürchtet erwiesen. „Er hat zwar noch einige Schrammen, sollte aber spielen können“, berichtet Trainer Thomas Herbst.

Von den Tübingern hat er einige Spiele gesehen: „Sie schießen sehr viele Tore“, ist bei ihm hängengeblieben und er warnt vor allem vor TSG-Angreifer Lars Lack. Im FVL Kader wird sich kaum etwas verändern. Zwar steht Cahit Gündüzalp wieder im Training, doch für die Startelf dürfte es noch nicht reichen. In dieser festgespielt hat sich dagegen zuletzt der junge Moritz Haile, der im Sommer von den eigenen A-Junioren aufgerückt ist. „Ein sehr reflektierter Spieler, der keine Flausen im Kopf hat, über viel Tempo verfügt, sich stets verbessern will und sich auch etwas zutraut“, lobt Herbst den Youngster, dem er zuletzt die rechte Außenbahn anvertraute.

Bernd Seib
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