Fußball-Landesliga
Ludwigsburg | 18. Mai 2018

Erstes Spiel für TVP nach Fendyks Entlassung

In der Fußball-Landesliga erwartet der TV Pflugfelden nach der Trennung von Coach Markus Fendyk mit Ligaprimus SV Breuningsweiler eine hohe Hürde. Ebenfalls Heimrecht hat die SpVgg 07 Ludwigsburg, die es mit dem TSV Crailsheim zu tun bekommt.

Bekommt einen neuen Partner im Mittelfeld: Robin Härter.Foto: Baumann
Bekommt einen neuen Partner im Mittelfeld: Robin Härter.Foto: Baumann

Wegen der Pfingstfeiertage finden in der Landesliga diesmal keine Spiele am Sonntag statt. Schon am morgigen Samstag steht daher Otto Rossbacher, sportlicher Leiter und nun auch Interimscoach des stark abstiegsgefährdeten TV Pflugfelden, vor seiner ersten Aufgabe in der neuen Doppelrolle.

Co-Trainer ebenfalls weg

Mit Spitzenreiter SV Breuningsweiler ist diese gleich ziemlich anspruchsvoll. „Die Trainingsbeteiligung war hoch und die Spieler haben gut mitgezogen“, berichtet er von den Einheiten unter der Woche. Zurück in den Kader kehren die beiden zuletzt fehlenden Youngsters Dennis Shala und Leonard Badeke.

Gesucht wird ein neuer Partner für TVP-Kapitän Robin Härter auf der Doppelsechs, nachdem der bisherige spielende CoTrainer Predrag Sarajlic ebenfalls gehen musste.

Allzu viel an Personal und fußballerischer Ausrichtung will Rossbacher jedoch nicht ändern: „Es würde nichts bringen, jetzt auch noch die letzten noch funktionierenden Automatismen über Bord zu werfen“, erklärt er.

Parallel hat der zwei Plätze und drei Punkte besser platzierte Stadtrivale SpVgg 07 Ludwigsburg den schwer auszurechnenden TSV Crailsheim zu Gast. „Eigentlich eine richtig starke Mannschaft, aber ihnen fehlt die Konstanz“, sagt 07-Trainer Roman Kasiar über den Kontrahenten. Dass man nach dem eher schwächeren Auftritt in Kornwestheim unter Zugzwang steht, kann Kasiar nicht leugnen: „Alle Kräfte mobilisieren, um uns etwas Luft zu verschaffen“, lautet seine Wunschvorstellung. Personell tut sich im Vergleich zur Vorwoche bei den Schwarz-Gelben nicht viel. Angreifer Christopher Önverdi fehlt weiterhin.

Die beiden besten Rückrundenteams treffen mit dem Tabellenzweiten FV Löchgau und dem TSV Pfedelbach aufeinander. Noch in bitterer Erinnerung ist FVL-Coach Thomas Herbst die Hinspielniederlage: „Wir waren eigentlich total überlegen, aber hinterher haben viele über uns geschmunzelt“, denkt er noch einmal zurück.

Während Pfedelbach seinerzeit aber noch als klarer Abstiegskandidat galt, liegt das für seine eher einfache und rustikale Spielweise bekannte Team nun auf dem 5. Platz. „Sie haben einfach einen Plan, den sie zu 100 Prozent durchziehen. Dann hat man immer eine Chance“, nennt Herbst die Gründe für den Aufschwung des TSV. Personell muss er morgen kräftig umbauen, denn mit Salvatore Langella, Jannis Feufel und Marco Stender fehlen gleich drei Sechser. Zudem muss auch Topangreifer Tim Schwara ersetzt werden.

Heimerdingen spielt heute

Beim TV Oeffingen tritt der zuletzt dreimal in Folge ungeschlagene SV Kornwestheim an. Dass er mit seiner Mannschaft nach diesem Spieltag erstmals rechnerisch abgestiegen sein könnte, beschäftigt SVK-Trainer Sascha Becker nicht weiter: „Wir können die Tabelle lesen und kucken schon seit Wochen nur noch von Spiel zu Spiel“, sagt er. Ersetzen muss er Zdenek Polizoakis und den gesperrten Timo Plitzner, dafür könnte Nico Schürmann nach längerer Auszeit erstmals wieder im Kader stehen.

Schon heute Abend um 19.30 Uhr misst sich der TSV Heimerdingen mit dem zuletzt formstarken SV Fellbach. Beide können frei aufspielen, denn man rangiert in der Tabelle jenseits von Gut und Böse.

von Bernd Seib
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