Ludwigsburg | 12. August 2017

Kornwestheim geht mit Rumpfelf in Runde 2

SVK trifft im WFV-Pokal auf SV Wachbach – Auch andere Clubs klagen wegen Urlaubszeit über Personalnot

Wo sind all die Spieler hin? SVK-Coach Sascha Becker ist in Personalnot.Foto: bm
Wo sind all die Spieler hin? SVK-Coach Sascha Becker ist in Personalnot.Foto: bm

Ludwigsburg. Im württembergischen Fußball-Verbandspokal (WFV-Pokal) steht heute um 15.30 Uhr das Gros der Partien der 2. Runde an. Im Verbandsligaduell erwartet der VfB Neckarrems Aufsteiger TSG Öhringen. Den Verbandsliga-Topfavoriten TSV Ilshofen hat Landesligist TV Pflugfelden zu Gast. Allerorts stöhnen die Trainer jedoch über große Personalnöte, denn die Urlaubszeit hat derzeit ihren Höhepunkt erreicht. „Von einer wirklichen Generalprobe für die in der nächsten Woche beginnende Punktrunde kann keine Rede sein“, sagt stellvertretend Kornwestheims Coach Sascha Becker, der mit seiner Rumpfelf („Von 26 Spielern im Kader sind 13 einsetzbar und hinter zweien steht ein Fragezeichen“) beim Heimerdingen-Bezwinger SV Wachbach antreten muss. „Ich rechne mit einem Gegner, der mit Mann und Maus verteidigt“, sagt Becker, dessen dezimiertes Team die tolle Frühform der Vorwoche bestätigen will. „Es könnte ein Geduldsspiel werden“, glaubt Markus Koch vom VfB Neckarrems vor der Partie gegen den letztjährigen Landesligameister aus Öhringen. „Ich habe sie im Vorjahr einmal gesehen und erinnere sie als sehr kampfbetont und robust“, erklärt er weiter. Zudem lebte die TSG in ihrer Aufstiegssaison vor allem von ihrer kompakten Defensive. Koch rechnet daher mit viel Ballbesitz. „Die Kunst wird darin bestehen, uns keine Konter einzufangen“, sagt er.

„Es ist zwar nur ein weiteres Vorbereitungsspiel, aber ein sehr reizvolles“, stuft Pflugfeldens Co-Trainer Predrag Sarajlic den Vergleich mit dem TSV Ilshofen ein. Man werde seine Chance suchen, verspricht Sarajlic, der ein letztes Mal den noch urlaubenden Markus Fendyk vertritt. „Schließlich liegt nur eine Liga zwischen uns und Ilshofen.

Und Dorfmerkingen hat es doch vorgemacht“, sagt er. Personell sieht es beim TVP gar nicht so übel aus. Sogar Dimi Karagiannis hat seine Verletzung überwunden und steht bereit.

Das sieht beim Stadtrivalen SpVgg 07 Ludwigsburg vor dem Gang zum Hohenlohe-Bezirksligisten SSV Gaisbach ganz anders aus. „Die Situation mit den vielen Urlaubern hat sich eher noch einmal verschärft“, gesteht Spielertrainer Marcel Ivanusa, weiß jedoch auch: „In dieser Liga muss man mit diesen Voraussetzungen leben“. Zudem fehlen ihm auch der gesperrte Rui Carvalho und Neuzugang Eric Schmidtke, der mit Bänderriss für einige Wochen ausfällt.

Im einzigen Landesligaduell erwartet der FV Löchgau den TSV Crailsheim. „Das ist schon so etwas wie die Probe des Ernstfalls für uns“, freut sich FVL-Coach Thomas Herbst über das Spiel gegen einen der Ligafavoriten.

Im Vergleich zur Vorwoche in Leingarten hofft er vor allem, „dass wir uns in der Abstimmung verbessert zeigen“.

Die Rasselbande in der FVL-Defensive dürfte diesmal Riccardo Macorig anführen, denn nun fehlt Simon Herbst.

Bernd Seib
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