Fußball
Ludwigsburg | 24. August 2018

Landesligisten aus dem Kreis auswärts gefordert

TV Pflugfelden spielt beim SV Schluchtern – Germania Bietigheim reist nach Pfedelbach, TSV Heimerdingen zur TSG Öhringen

In der Fußball-Landesliga will Trainer Christian Hofberger mit dem TV Pflugfelden am Samstag beim SV Schluchtern unbedingt etwas holen. „Luft nach oben haben wir eigentlich noch in allen Bereichen“, sagt Hofberger, wenn er an die 1:2-Heimniederlage zum Auftakt gegen den TV Oeffingen zurückdenkt. Negativ in Erinnerung ist ihm vor allem, „dass wir in der ersten Halbzeit viel zu weit vom Gegner weg waren. Das müssen wir abstellen“, fordert er.

Den SV Schluchtern, bei dem man morgen um 15.30 Uhr zu Gast ist, stuft er als „kompakt, zweikampfstark und eine verschworene Gemeinschaft“ ein.

Umbauen muss Hofberger in Schluchtern seine Defensive, denn mit Steffen Maaß (Gelb-Rot-Sperre) und Leonard Badeke (Urlaub) fehlt ihm die halbe Viererkette der Vorwoche. Wieder zur Verfügung steht dagegen Erkan Orak, dürfte aber noch nicht in der Startelf stehen.

90 Minuten später erfolgt dann der Anpfiff des Gastspiels des TSV Heimerdingen bei der TSG Öhringen. „Sie haben nach dem Verbandsligaabstieg 14 Neuzugänge und sind für mich nur schwer einzuschätzen“, weiß TSV-Trainer Holger Ludwig über den Kontrahenten zu berichten. Von seiner eigenen Elf erhofft er sich „eine ähnliche Leistung wie gegen Crailsheim, denn da war ich allgemein recht zufrieden“. Mit Ismail Sancakdaroglu und Roberto Ancona fehlen jedoch zwei Akteure aus der Startelf der Vorwoche. Alexander Frey könnte somit ins Team rücken, Murat Öztürk und Michele Ancona stehen zumindest wieder im Kader.

Beim Überraschungsteam der Vorsaison, dem TSV Pfedelbach, muss Aufsteiger Germania Bietigheim antreten. Dessen Trainer Matthias Schmid hat sich in dieser Woche Videos vom 2:1-Auftaktsieg des Kontrahenten in Heilbronn angeschaut. „Da waren sie auf Konter ausgerichtet, haben aber aufgrund ihrer Physis am Ende dominiert“, erzählt er und ist überzeugt: „Das wird ein intensives Spiel und für uns nur über die Mentalität gehen. Du musst dagegenhalten und darfst dich nie sicher fühlen“, gibt Schmid seiner Elf mit auf den Weg und kündigt an: „Wir werden die Pfedelbacher sicher nicht im Hurra-Stil anlaufen.“

Personell ändert sich bei der Germania nicht viel. Nur Salvatore Veneziano muss wegen Adduktorenproblemen passen. Für ihn rückt Bashkim Susuri in den Kader, nachdem er in der Vorwoche in der Germania-Zweiten Spielpraxis sammelte.

Bernd Seib
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