Fußball-Landesliga
Ludwigsburg | 19. Oktober 2018

Topspiel und Bezirksderby

Verbandsliga-Absteiger Schwäbisch Hall zu Gast in Pflugfelden – Germania in Heimerdingen

Dimitris Karagiannis hofft auf einen Einsatz in der Pflugfelder Startelf.Foto: Baumann
Dimitris Karagiannis hofft auf einen Einsatz in der Pflugfelder Startelf.Foto: Baumann

In der Fußball-Landesliga erwartet der TV Pflugfelden mit Tabellenführer Sportfreunde Schwäbisch Hall den „wohl größten Brocken“, wie TVP-Co-Trainer Frank Mangold sagt. Parallel bittet der TSV Heimerdingen den Tabellenzweiten Germania Bietigheim zum Bezirksderby.

Zum nominellen Topspiel kommt es am Sonntag beim derzeit drittplatzierten TV Pflugfelden, wenn Verbandsliga-Absteiger Schwäbisch Hall seine Visitenkarte abgibt. „Ich hoffe, wir haben unsere Lehren aus der Niederlage gegen Bietigheim gezogen“, schmunzelt der Pflugfelder Assistenzcoach Mangold, denn wie schon vor 14 Tagen, als man der Germania letztlich unterlag, hat man erneut einen Spitzenreiter zu Gast. Weitere Parallele: Auch diesmal könnte der TVP, zumindest theoretisch, mit einem klaren Sieg selbst den Platz an der Spitze erklimmen.

„Damit beschäftigen wir uns aber überhaupt nicht“, stellt Mangold klar, der ein letztes Mal den im Ausland weilenden Cheftrainer Christian Hofberger vertritt. In der zuletzt in Satteldorf siegreichen TVP-Startelf dürfte es abseits des Bäumchen-Wechsel-Dich auf der Torwartposition kaum Veränderungen geben. Angreifer Dimi Karagiannis, von dem das TVP-Offensivspiel in den letzten Jahren massiv abhing und der sich zuletzt nur auf der Bank wiederfand, könnte aber eine Option sein. „Er hat in dieser Woche wieder fleißig trainiert und hängt sich voll rein“, berichtet Mangold.

Im Aufwind befindet sich nach zuletzt zwei Siegen mit 10:2-Toren der TSV Heimerdingen, der im Bezirksderby gegen den Tabellenzweiten Germania Bietigheim nachlegen will. Für TSV-Coach Holger Ludwig ist der Höhenflug der Germania gar keine so große Überraschung. „Ich ging nie davon aus, dass sie in der Landesliga Probleme bekommen, denn sie haben einfach sehr gute Einzelspieler. Allenfalls ihre Konstanz überrascht etwas“, findet Ludwig.

Heimerdingen steigert sich

Seiner eigenen Elf bescheinigt er im Rückblick auf das 6:1 in Heilbronn eine „klare Steigerung“, betont aber: „Die Germania wird sicher ein stärkerer Gegner sein.“ Der Einsatz des angeschlagenen Daniel Gepperts ist noch fraglich. Wieder zum Team stößt Jörn Pribyl. Robin Rampp, in der Vorwoche eingewechselt und nach fast einjähriger Auszeit wegen einer Schulterverletzung gleich Torschütze, will Ludwig erst „behutsam heranführen“. Große Personalnöte plagen dagegen Germania-Trainer Matthias Schmid. „Gefühlt ist bei uns jeder Abwehrspieler angeschlagen“, stöhnt er und gesteht: „Ich sehe dem Sonntag mit einer gewissen Sorge entgegen.“

Salvatore Veneziano zwickt das Kreuzband, Eric Schmidtke die Patellasehne und Robin Faber der Meniskus. Zudem ist auch Patrick Hirschs Mitwirken ungewiss und es gilt, den gesperrten Stammkeeper Jens Krüger zu ersetzen.

Bernd Seib
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