Interview
Bietigheim-Bissingen | 03. August 2018

„Neuzugänge haben sich gut integriert“

Martin Albertsen, Trainer der Bietigheimer Bundesliga-Handballerinnen, zieht nach Trainingslager Bilanz

SG-Coach Martin Albertsen.Foto: Baumann
SG-Coach Martin Albertsen.Foto: Baumann

Nach sieben Tagen im Trainingslager im schweizerischen Magglingen sind die Bundesliga-Handballerinnen der SG BBM Bietigheim nach Bietigheim zurückgekehrt. Cheftrainer Martin Albertsen geht zuversichtlich in die nächsten Wochen der Vorbereitung.

Herr Albertsen, wie lassen sich die sieben Tage in Magglingen zusammenfassen?

Martin Albertsen: Es war ein sehr gutes Trainingslager unter hervorragenden und professionellen Bedingungen. Alle Spielerinnen haben eine engagierte und konzentrierte Leistung gezeigt und wir konnten mehrere Schlüssel finden, wie wir in der bevorstehenden Saison auftreten werden. Zudem sind wir sowohl sportlich als auch menschlich alle einen entscheidenden und wichtigen Schritt weitergekommen.

Wo lagen die Schwerpunkte in den Trainingseinheiten?

In solch einem intensiven Trainingslager schafft man glücklicherweise alle Dinge, die man sich im Vorfeld vorgenommen hat – physische und taktische Inhalte konnten wir „abarbeiten“. Man konnte zum Ende hin merken, dass die Spielerinnen zwar etwas müde sind, aber das gehört dazu, dass jede Einzelne bis an ihre Belastungsgrenzen geht.

Mit Dinah Eckerle, Laura van der Heijden, Daniela Gustin und Kim Braun galt es auch, vier Neuzugänge einzubinden.

Sie haben sich sehr gut integriert. Dinah und Laura bringen ihre Erfahrung mit ein. Daniela und Kim zeigen sich sehr lernwillig und bringen viel Energie mit ins Team. Es ist auch für das Trainerteam spannend, eine Mannschaftskultur zu formen. Das Durchschnittsalter unserer Mannschaft ist in der kommenden Saison höher als zuletzt. Wir haben einen sehr guten Mix – das wird uns noch zu Gute kommen.

Hat sich der Teamspirit schon so entwickelt, wie ihr euch das vorstellt?

Die Stimmung ist sehr gut. Es ist wichtig, dass alle zusammenhalten und das Team auch eine Siegermentalität verinnerlicht. Dies habe ich ganz deutlich in diesem Trainingslager gespürt.

Wie geht es nun weiter?

Wir trainieren in dieser Woche wie gewohnt, fahren dann nach Wittlich und nehmen dort am Handball-Cup teil. Wir sind Titelverteidiger und die Gegner sind hochkarätig, so treffen wir in der Vorrunde auf die Spono Eagles Nottwil aus der Schweiz und Bayer Leverkusen. Vom 17. bis 18. August treten wir beim Elek Gyula Cup in Budapest an. Das Teilnehmerfeld dort ist mit einigen Champions League-Teilnehmern stark besetzt. Dieses Turnier ist eine hervorragende Standortbestimmung für unsere Mannschaft. (red)

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