Ludwigsburg | 13. März 2018

Möglingen vergibt Chance auf Rang fünf

Handballerinnen des TVM unterliegen Tabellennachbarn SV Allensbach nach gutem Beginn

Am Ende war die Summe der Fehler zu groß, die sich die Handballerinnen des TV Möglingen im Kampf um den fünften Tabellenplatz beim direkten Konkurrenten SV Allensbach leisteten. Mit 31:27 unterlag der Drittligist.

Der TVM, der mit allen drei Torhüterinnen, dafür aber weiter ohne Sandra Staiger antreten musste, startete gut in das Spiel. Franziska Ramirez, Freya Stonawski und Franziska Fischer brachten ihre Farben mit 0:3 in Führung. Erst nach fünf Minuten erzielten die Gastgeber den ersten Treffer. Theresa Fischer erhöhte noch auf 1:4, doch dann riss der Faden im Möglinger Angriffsspiel.

Sieben Minuten lang erzielten die Gäste kein Tor – der SV Allensbach hingegen fünf. Es war wieder Theresa Fischer, die in der 14. Minute zum 6:5 einnetzte. Doch der SV Allensbach erhöhte weiter den Druck und zog innerhalb von vier Minuten auf 9:5 davon. Möglingen gab nicht auf und kämpfte sich bis zur 22. Minute wieder auf 10:9 heran. Bis zur Halbzeit blieb die Partie eng. Möglingen lag nur mit zwei Toren im Rückstand (15:13). Den besseren Start erwischten in der zweiten Hälfte die Gastgeberinnen. Innerhalb von drei Minuten zogen sie auf 18:14 davon. Eine Vorentscheidung. Der TV Möglingen schaffte es nicht mehr, diesen Rückstand aufzuholen – im Gegenteil.

Direkten Vergleich verloren

Als Steffi Hotz zum 22:16 einnetzte betrug der Rückstand sogar sechs Tore. Am Ende musste sich Möglingen mit 31:27 geschlagen geben und liegt nun wieder auf dem siebten Platz. Zwar punktgleich mit dem SV Allensbach und dem ESV Regensburg doch eben leider hinter den beiden, da gegen beide Mannschaften der direkte Vergleich verloren wurde. Am Sonntag gastiert mit dem TSV Haunstetten der Tabellenführer in der Möglinger Stadionhalle. Ein Spiel, bei dem die Möglingerinnen völlig befreit aufspielen können.

TVM: Brausch, Baranski, Blum; F. Fischer (7), Ramirez (6/1), Tonn (4), T. Fischer und Stonawski (je 3), Wehe (2), Wagner und Norvilaité (je 1) und Hagner.

Stephanie Bermanseder
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