Freiburg | 24. Oktober 2017

Schonkost mit magerer Trefferausbeute

Handballerinnen des Drittligisten TV Möglingen scheitern bei der HSG Freiburg mit 19:24 (7:11)

Die Zuschauer in der Freiburger Sporthalle rieben sich verwundert die Augen: Nach knapp sieben Minuten Spielzeit stand es in der Drittligapartie zwischen der HSG Freiburg und dem TV Möglingen immmer noch 1:1. Handball-Schonkost boten beide Mannschaften.

Viele technische Fehler und eine starke Torhüterin im Freiburger Gehäuse verhinderten mehr Tore des TVM. Nach 18 Minuten hatten die Gäste erst zwei Treffer markiert. Beim 1:6 war schon eine Vorentscheidung gefallen.

Der TV Möglingen, der in der 1. Halbzeit ohne die angeschlagene Franziska Ramirez agieren musste, tat sich extrem schwer. Immer wieder scheiterte man an der sehr gut aufgelegten Freiburger Torhüterin Katharina Heilmann, die zum Matchwinner wurde.

Ängstliche Spielweise des TV Möglingen

Möglingen schaffte es mit einem kurzen Zwischenspurt zwar, auf 7:9 zu verkürzen, geriet dann aber wegen einer ängstlichen Spielweise wieder ins Hintertreffen. Beim 12:10 (36. Minute) und 15:13 (46. Minute) war der TV Möglingen nochmals auf zwei Tore dran, doch der Angriff agierte weiter zu harmlos und mit wenig Durchschlagskraft.

„24 Gegentore auswärts sind eigentlich in Ordnung, nicht aber, wenn man nur 19 Treffer erzielt“, fasste Möglingens Trainer Dominic Schaudt das Spiel zusammen.

TV Möglingen: Baranski, Blum; Stonawski (6), Wehe (5), Norvilaite (2), Staiger, Ramirez, Kirsch, Tonn, Geier (1), T. Fischer (1), F. Fischer, Wagner, Stuwe.

von Stephanie Bermanseder
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